Zarafa 7.0

Nachdem ist mittlerweile sehr lange mit Zarafa 6.4 herumgespielt hatte, wollte ich einmal ein Update auf 7.0 machen. Eigentlich wollte ich ja darauf warten, dass Ubuntu es endlich in die Pakete aufnimmt; irgendwann hat es mir allerdings gereicht. Jetzt hab ich das selbst in die Hand genommen.

Meine Basis ist Ubuntu. Wichig: Man braucht ein LTS, also z.B. 12.04. Nur dafür gibt es die entsprechenden Ubuntu-Pakete.

Weiters: bei Ubuntu braucht man universe als Paketquelle, also z.B. so in /etc/apt/sources.list:
deb http://at.archive.ubuntu.com/ubuntu/ precise universe

–> „apt-get update“ nicht vergessen, nachdem die Paketquellen angepasst wurden.

Dann das entsprechende Community-Paket von der Zarafa-Webseite heruntereladen und entpackt.

In dem Verzeichnis jetzt einfach
sudo dpkg -i *

ausführen. Die Warnungen vorerst ignorieren. Anschließend die notwendigen Abhängigkeiten installieren mit
apt-get -f install

Wenn man jetzt den Zafara-Server startet kommt er sicher nicht hoch, da die DB noch auf 7.0 upgegraded werden muss:
gunzip /usr/share/doc/zarafa/zarafa7-upgrade.gz
python /usr/share/doc/zarafa/zarafa7-upgrade

Bei mir hat der Upgrade der DB ca. 8 Std. gedauert. Also nicht „verzagen“.

Danach sollte der Server sauber gestartet werden und soweit funktionieren.

Falls der Login über imap oder pop3 nicht funktioniert, hier nachlesen.

MySQL-DB korrupt

Kollege hatte eine defekte MySQL-DB. Es kam immer eine Fehlermeldung:

Table is marked as crashed and should be repaired

Diese Internetseite hat super weitergeholfen, vielen dank 🙂

 

Cyanogenmod, Wildfire S, … (das übliche)

Nachdem meine Frau ja jetzt mein altes Desire HD hat und ich ein „neues“ Smartphone habe, haben wir ein HTC Wildfire S zum rumspielen.

Also hab ich mir mal gleich das Cyanogenmod angesehen.

Leider gibts nur V7 fürs Wildfire S (auch nicht ganz offiziell, aber es tut), daher auch nur Android 2.3.7. Nachdem das Wildfire S allerdings ein A1 Gebranded war, war es voll mit der A1 Software (die man ja nicht deaktivieren oder auf die SD verschieben kann), daher kein Speicher für sonstwas frei.

Gut, das ganze war alles andere als Komplex und läuft so ab:

  1. Bootloader entsperren
    Hab mich für die HTCDev Methode entschlossen, die war für mich die sinnvollste
  2. Recovery installieren
    Hab den TWRP genommen
  3. Cyanogenmod 7 heruntergeladen und auf der SD-Karte vom Smartphone abgelegt und im Recovery-Tool „installiert“.
  4. Google Apps fürs Wildfire S nachinstalliert.

Hat wirklich alles auf Anhieb ohne Probleme funktioniert.

HTC One V – Mein neues Smartphone

Eigentlich wollte meine Frau ja ihr HTC Wildfire S (ok, ihr seht schon, wir sind die totalen HTC Fanboys) upgraden und ich hab ihr das One V vorgeschlagen.

Einfach weil wir noch keinen Vertrag verlängern können und es im Internet (Amazon, Geizhals,…) nur 250 € ohne Vertragsbindung und Branding kostet und auch 1 GHz Prozi hat sowie die volle Android-Auflösung (und offiziell schon ICS, also Android 4). — Das One V ist das schwächste der HTC One Serie.

Aber dann war es ihr nicht „wuchtig“ bzw. „protzig“ genug.

Also haben wir kurzerhand getauscht. Ist zwar nicht das Hammer-Teil, aber kann eigentlich alles. GPS fehlt, das tut aber nicht weh, weil die wichtigsten Dinge mit AGPS (Einpeilen übers Handynetz) gut gehen. Single-Core reicht auch für Angry-Birds und ähnliches, mehr brauch ich nicht.

Klar, wenn von vorhinein schon festgestanden hätte, wie die Sache ausgehen würde, hätte ich es nicht genommen. Aber so…

Und laut plan kann ich in 1 bis 2 Jahren mir eh wieder eins über Vertragsverlängerung holen, dann kommt wieder was Fettes…

Hier noch der offizielle Link zum OneV.

 

Infografik: new App Economy

Sorry, das wird jetzt sicher den Bildschirm sprengen, aber mir gefällt diese Info-Grafik und ich muss echt schauen, wie mein Theme damit reagiert 🙂

Bin gespannt, ob comments folgen 🙂

Developer Economics 2012 - The Rise of the New App Economy

Lebende Himbeeren

So, hab der Einfachheit halber die Anleitung für Dummies zur Brust genommen und meine Himbeeren mit Leben geweckt (hat alles auf Anhieb funktioniert):

 

Fedora 17

Mittlerweile ist F17 ja schon verfügbar und ich habs natürlich auch schon länger drauf.

Hat diesmal alles super geklappt. Lediglich der Upgrade-Dienst nach dem Reboot lief nicht automatisch an, man musste ihm im Grub-Menü auswählen. Und dann war alles dunkel (Bildschirm zeigte nichts an). Aber das HD-Licht verriet, dass hier gearbeitet ist. Ich hab ihm dann soweit werken lassen und siehe da, nach 3 Stunden war auf einmal alles fertig und er hatte selbständig F17 gebooted.

Fehler wie beim Upgrade von F15 auf F16 gab es diesmal auch keine. Gut, diesmal hab ich auch nicht die UID gewechselt 🙂

Nur das Problem mit dem F16-Kernel hatte ich bis heute. Heute ist der erste 3.4er Kernel für F17 rausgekommen und daher auch hier alles „automatisch“ richtiggestellt worden. Davor mit dem F16-Kernel hatte ich aber auch keine Probleme, lediglich beim Shutdown konnte er das System nicht ausschalten und brachte ganz am Ende vom Niederfahren einen Kernel-Panic. War lästig, aber nicht störend.

Werde in den nächsten Tagen noch etwas über meine F17-Erfahrung posten (bzw. meine 3.4er-Kernel-Erfahrung :-))

 

Himbeertorte gefällig?

Gestern ist er gekommen, mein Raspberry Pie. Endlich. Bin schon total gespannt.

Natürlich wurde das Auspacken (Unboxing 🙂 standesgemäß gefeiert, aber seht selbst.

Ist schon verdammt klein, das Board.

(Mehr kommt in den nächsten Tagen)

 

Kickstarter, Pebble, what ever

Kennt ihr schon Kickstarter? Also ich finde es genial. Endlich gibt es eine Möglichkeit, für creative, interessante Ideen, zu Geld zu kommen ohne sich gleich irgendwelchen Finanzierern auszuliefern.

Das ist überhaupt ein supergeniales Projekt: Pebble.

Hier war es auch so, dass die keinen Geldgeber für ihre „Uhr“ gefunden. Und jetzt auf Kickstarter sind sie das Top-Projekt, noch 27 Tage übrig (Stand 21.4.2012) und haben schon über 5 Millionen $ zusammen (natürlich auch meine, ich will auch so eine Uhr).

Darum: wenn euch die Idee gefällt, bitte auch supporten 🙂

Netgear MR314

Neulich musste ich aus einem alten NetGear MR314 Router die ADSL-Einstellungen herauslesen.

Ist nicht ganz einfach, aber auch nicht zu komplex.

Scheinbar ist der Router den Zyxel bzw. Planet-Routern sehr ähnlich. Da gibt es schon gute Anleitungen, wie man aus einem Backup-File („rom-0“) diese spt.dat-Datei restoren kann. Das hat bei mir auch auf Anhieb funktioniert (Link)

Allerdings hat die dort angegebene MONO (bzw. .NET)-Applikation die spt.dat-Datei nicht fehlerlos restoren können, sodass das Kennwort immer noch nicht lesbar war.

Ich hab dann allerdings noch im Internet dieses lzsd.c gefunden (Link)

Dort fehlte nur die „main“-Methode, die hab ich schnell nachgebaut und schon sah es gut aus.

Einfach immer mit „gcc lzsd.c ; ./a.out“ starten und ggf. „offset“ anpassen, bis keine Fehlerausgabe mehr kommt sondern immer „Success“ geschrieben wird. (Wichtig! Im selben Verzeichnis muss spt.dat liegen, das mit der mono-app extrahiert wurde).

Mit ghex kann man sich die spt.dat z.B. unter Linux genauer zur Brust nehmen und findet darin sämtliche Passwörter (auch die ADSL-Settings).

Hier noch die notwendigen Dateien:

PlanetCfgReader, lzsd.c