#ilovefs day 2013

14. Februar 2013 – Valentinstag? Nein das war gestern. Dieses Jahr ist am 14. Februar der „I Love Freesoftware Day“.

Und ich bin natürlich dabei. Was wären wir kleinen Entwickler ohne Free Software. Alles komplett selbst schreiben, da kommt man nie auf einen grünen Zweig bzw. bekommt sein Projekt niemals auf den Boden.

Ich finde es immer wieder faszinierend, welches Niveau die unterschiedlichsten Opensource Projekte bereits erreicht haben. Wenn man z.B. an den LAMP-Stack denkt, den Defakto-Standard im Webhosting-Bereich. Das rennt stabil und performant über Monate oder Jahre hinweg.

Auch im bereich der Embedded Devices würde ohne Linux bzw. Open-Source sich nichts wirklich rühren.

–> Darum: FSFE, nur weiter so 🙂 #ilovefs

 

Symfony2, Amazon API (Product API)

Hab mich mal wieder mit Symfony2 herumgespielt und dabei die Amazon-API von Coddict gefunden. Echt super um auf Amazon-Daten zuzugreifen.

Leider verwendet die von Grund auf die com-domäne von Amazon. Im Europäischen Raum ist doch „de“ stärker vertreten. Daher die Anpassung von mir einfach unter vendor/coddict/amazon-productadvertisingapi-bundle/lib/Coddict/AmazonProductAdvertisingAPIBundle/API/ ablegen (natürlich entpackt).

Parametrisierung geht über parameters.yml:

parameters:
amazon_public_key: YOUR_PUBLIC_KEY
amazon_private_key: YOUR_SECRET
amazon_associate_tag: ‚&tag=YOUR_TAG“
amazon_region: de

Verwendung z.B. so (im Controller):

$amazonApi=$this->get(‚coddict.amazonproductadvertisingapi‘);
$details=$amazonApi->getItemByAsin($asin);
$item=$details->Items->Item;

coddict-amazon-api

PocketTV: Ist da, unboxing!

Endlich ist mein PocketTV gekommen und ich habs natürlich gleich ausprobieren müssen.

Mein Resümee: Ich bin begeistert. Klappt super. Leider hat es kein BlueTooth drinnen, aber ich habe einfach einen x-beliebigen USB-Dongle angesteckt (so einen supersuperkleinen, siehe Fotos) und den hat er auf Anhieb gefressen und gleich meine Bluetooth-Tastatur anbinden können. Spitze.

Einziges „Problemchen“ aktuell: kann die Tastatur nicht auf DE stellen, ist immer US-Layout. Aber das bekommen wir auch noch hin 🙂

Das ist damit mein erstes Kickstarter-Projekt, dass einen Output geliefert hat. Freu mich schon auf die anderen.

Lieferung,… alles geklappt, wie im Mail angegeben. FedEx war sogar deutlich früher (16:30 statt der angekündigten 18:00 Uhr), „leider“ noch knappe 19€ Zoll oben drauf legen können, ok, aber das ist nicht bös.

>> Bereue es etwas, dass ich die Air-Remote nicht genommen hab, aber mit dem Bluetooth-Dongle stehe ich der in nichts nach.

Hier die Bilder:

Mac Mini Server

Wir haben einen MacMini Server in der Firma uns organisiert. Es geht hauptsächlich ums Testen vom Profil Manager.

Ganz interessant finde ich ja folgendes:

Der MacMini-Server wird mit 2 HDs ausgeliefert, es ist aber kein RAID-1 konfiguriert.

Ein einfaches rekonfigurieren der HDs hat uns den Server sowas von getötet, daher musste ein Kollege es mühsamst wieder zum Leben erwecken.

–> Also ob die Aussage von Dani stimmt: „Trotz einigen Problemen ist Apple super…“ wage ich anhand seiner Ausführungen zu bezweifeln 🙂

F17, rpmfusion und die Nvidia-Grafigkarte

So, irgendwas ist beim letzten Patchen passiert. Seit Samstag läuft der Gnome bei mir im Fallback-Modus, GLX kann nicht initialisiert werden und irgendwie crasht alles, sobald man ein Bild anzeigen will oder ein Video startet.

Das kann es doch nicht sein. Ein „yum upgrade“ hat auch nichts gebracht.

Bin dann über diesen Blogeintrag gestolpert.

Ja, tatsächlich, bei mir gibts kein /usr/lib64/xorg/modules/extensions/nvidia mehr. Auch die Fehlermeldungen entsprechen exakt denen aus dem Blogeintrag.

Also hab ich mal schnell einen Bug aufgegeben.

Und heute, einen Tag später hat sich da schon ordentlich was getan.

Scheinbar war das Problem, dass irgendwann die Files-Selection eigentlich aus der /etc/X11/xorg.conf gelöscht werden hätte sollen, da sie schon lang in einer anderen Datei definiert wurde (und ein existierender Eintrag in /etc/X11/xorg.conf hätte alle anderen übersteuert).

Also flugs dort die Files-Selection auskommentiert, Rechner neu gestartet und alles lief wieder.

Superdank nochmals an die Community für diese total schnelle Fehlerbehebung!

WordPress, Disqus und Social

Seit kurzem muss man ja Social verwenden, wenn man die Twittertools einsetzen will. Leider beißt sich das etwas mit Disqus. Aber wie gesagt, nur etwas.

Wenn man Social voll „Enabled“, werden die Disqus-Comments komplett unterdrückt.

–> Lösung daher: bei Social unter „Plugins->Einstellungen“ Disable Social Comments auswählen und alles ist wieder gut.

OpenMediaVault: Samba und LDAP

Ich hab mich jetzt für OpenMediaVault für mein NAS entschieden. Warum, das möchte ich noch einmal in einen anderen Blog-Eintrag ausführlich erklären.

Für meinen Zarafa-Mailserver habe ich ja bereits einen LDAP-Server (OpenLDAP) am Laufen. Daher wollte ich das gleich sauber kombinieren und meine SAMBA-Users fürs NAS auch vom LDAP ziehen.

LDAP-Einrichtung klappt mit dem LDAP-Plugin vom OpenMediaValut super. Die LDAP-User waren sofort zu sehen, hat sensationell ausgesehen. Leider hatte ich beim LDAP-Server das Samba-Schema noch nicht am Laufen. War nicht ganz so einfach, aber das hier hat super geholfen. Ich hab nur bis zum 5. Schritt (Finally, using the ldapadd utility …) gehen müssen, danach war es schon fertig.

Was allerdings am OpenMediaVault noch fehlte:

  1. smbpasswd -w <LDAP-Passwort>
  2. OMV mountet ja unter so einer ID (/media/e2d9e339-11df-48cb-b4ce-18935dea1c3f/ z.B.) damit man dort die User-Homes reinlegen kann, hab ich unter /home einen Link angelegt. Also quasi „ln -s /media/e2d9e339-11df-48cb-b4ce-18935dea1c3f/UserHomes /home/users)
  3. am LDAP habe ich /home/users/<USERNAME> als Home-Dir angegeben. Das kann man dann mittels „mkdir ~<USER>“ und „chown <USER> ~<USER>“ anlegen und dem User berechtigen
  4. „pdbedit -L“ sollte die im LDAP angelegten Samba-User zeigen.

Damit ein LDAP-User als Samba-User erkannt wird, ist folgendes zu tun:

  1. sambaSamAccount zur objectClass hinzufügen und speichern
  2. Attribut sambaActFlags auf „[U          ]“ setzen (ohne Hochkomma, da sind 10 Spaces nach dem U und alles in diesen eckigen Klammern!
  3. Attribut sambaPwdLastSet auf 1350158561 setzen (bzw. den Unix-Time-Stamp vom aktuellen Tag, siehe hier z.B.)
  4. Attribut sambaNTPassword aufs gewünschte Passwort setzen
  5. Attribut sambaPwdMustChange auf „0“ setzen (die Zahl Null)

Damit hat es bei mir super funktioniert.

 

SSD im Arbeitsplatz

Nachdem ich eine Platte fürs OS von meiner neuen NAS-Box brauche und mir keine „kleine“ SATA-Platte kaufen wollte, hab ich mir eine SSD von 180 GB Größe gekauft. Sie ist damit unwesentlich größer als meine aktuelle Systemplatte im Arbeitsplatz (war 160 GB).

Plan war: mittels dd alles von SATA auf SSD kopieren, SATA raus, SSD rein und fertig.

So einfach der Plan auch ist, so super hat er funktioniert:

  1. Knoppix runtergeladen und eine CD gebrannt (wollte die aktuelle Systemplatte nicht im Betrieb kopieren).
  2. SSD als zweite HD im Arbeitsplatz eingebaut
  3. Knoppix gebooted
  4. Shell auf und vorher noch gecheck, ob eh „sda“ die alte und „sdb“ die neue Platte ist
  5. dd if=/dev/sda of=/dev/sdb
  6. (dd lief ca. 2 Std. Jaja, die alte Platte war langsam. Mittels „kill -USR1 <PID>“ wobei <PID> die PID vom dd ist, kann man ihm fragen, einen aktuellen Zwischenstand auszugeben
  7. nachdem er fertig war, wieder alles runterfahren und die alte Platte temporär mal abgesteckt
  8. Hochfahren und staunen. Das längste am Bootvorgang waren die BIOS-Meldung und danach die 5 Sekunden timeout vom Grub.
  9. nach der Anleitung das ext3-Filesystem vergrößert (vorher im Betrieb die Partition gelöscht und neu angelegt. Achten darauf, dass der Startsektor gleich bleibt. Leider musste man einmal Rebooten, damit der Kernel die neue Partitions-Größe mitbekommt).
  10. Jetzt noch alles schön gemacht: alte Platte ausgebaut (DVD Brenner getauscht, der alte war auch schon defekt) und alles wieder schön zugeschraubt. Fertig!

Ich hab mir diese Platte (auch gleich von dem Store) gecheckt.

 

HP microserver N40L

Auch an mir geht ein NAS nicht vorbei. Bisher hatte ich eine alte P2-Workstation (350 MHz) als File-Ablage mit 2x200GB HD. Der ist jetzt endgültig zu schwach und klein, daher musste was Neues her. Anbei die Bilder vom Unboxing. Laufen soll das Ganze dann unter NAS4Free

Ein Kollege riet mir zum N40L. HAb beim Cyberport 200€ dafür bezahlt, wäre bei Amazon allerdings billiger gewesen.

Jetzt kommen noch 2x 1 TB Platten rein (WD-Caviar RED), die sind leider noch nicht da.

iPhone 5 (weiss) unboxing

Gleich vorweg, es ist nicht meines, keine Angst.

Aber ich habe einen Kollegen dazu überreden können, für mich ein Unboxing von seinem brandeuen iPhone 5 zu machen.

… und hier sind die Fotos  (danke Pommy Oberegg):